Jedes Kreditinstitut ist aufsichtsrechtlich verpflichtet, Sie zu bewerten. Diese Note entscheidet über Ihren Zinssatz, über Ihre Sicherheitenlast, über die Entscheidungsebene im Haus und über die Frage, ob Ihre Linie verlängert wird. Sie entsteht zu einem erheblichen Teil aus Faktoren, die Sie kurzfristig beeinflussen könnten – wenn Sie wüssten, welche es sind.
Die IMS New Technologies AG bereitet mittelständische Unternehmen auf das Rating ihrer Bank vor. Wir rechnen nach Bankenlogik, bewerten die Soft Facts so, wie Institute sie abfragen, und machen daraus eine belastbare Grundlage für Ihr nächstes Kreditgespräch. Typischerweise besteht ein Rating zu rund 60 % aus Hard Facts; die Gewichtung ist je nach Bank oder Agentur unterschiedlich. Beide Seiten bearbeiten wir.
Strukturbilanz nach Bankenlogik, Kennzahlen im Branchenvergleich und Ihre Kapitaldienstfähigkeit, mehrjährig und mit Stressszenario.
Führung und Nachfolge, Planung und Controlling, Transparenz, Marktstellung, Risiken und Kontoführung, geprüft entlang der Module, die Institute abfragen.
Welche Massnahme bringt wie viel? Priorisiert nach Wirkung je Aufwand und ausgerichtet auf Bilanzstichtag und Prolongationstermin.
Unterlagen, die der Analyst ohne Rückfragen verarbeiten kann, eine Argumentation entlang der erwartbaren Einwände und auf Wunsch die Begleitung des Gesprächs.
Abgleich der über Ihr Unternehmen gespeicherten Auskunfteidaten mit Ihren Unterlagen. Fehler zeigen wir auf; die Geltendmachung Ihrer Rechte bleibt bei Ihnen oder Ihrem Rechtsberater.
Ratingcheck vor einem konkreten Anlass, begleitende Betreuung über den Bilanzstichtag, Zweitmeinung zu einer bestehenden Finanzierung oder Nachprüfung nach Umsetzung.
Wir arbeiten unabhängig von Banken und Vermittlern und erhalten keine Provisionen.
Ein Rating ist die verdichtete Aussage über die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen innerhalb eines definierten Zeithorizonts – regelmässig zwölf Monate – nicht nachkommt. Es ist keine Unternehmensbewertung, keine Aussage über den Wert Ihres Betriebes und kein Qualitätsurteil über Ihre Person. Es ist eine Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit, im Fachbegriff der Probability of Default.
Was als Ausfall gilt, ist nicht Auslegungssache, sondern normiert: Art. 178 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 definiert ihn über zwei alternative Tatbestände – die Unwahrscheinlichkeit der vollständigen Erfüllung ohne Verwertung von Sicherheiten sowie den Verzug einer wesentlichen Verbindlichkeit von mehr als neunzig aufeinanderfolgenden Tagen. Auf diesen Fixpunkt ist jedes Ratingverfahren kalibriert.
Die Ratingpflicht der Banken ist kein Marktverhalten, sondern Aufsichtsrecht. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht legte mit Basel II erstmals fest, dass die Eigenkapitalunterlegung eines Kredits von der Bonität des Schuldners abhängt – zuvor galt eine pauschale Unterlegung ohne Bonitätsdifferenzierung. Basel III verschärfte Qualität und Quantität der Eigenmittel und wurde mit dem Reformpaket von 2017 abgeschlossen, das in der Praxis vielfach als Basel IV bezeichnet wird. Unionsrechtlich umgesetzt ist dies in der CRR und der CRD IV, fortgeschrieben zuletzt durch das Bankenpaket aus Verordnung (EU) 2024/1623 (CRR III, anwendbar seit 01.01.2025) und Richtlinie (EU) 2024/1619 (CRD VI, anzuwenden seit 11.01.2026).
Für Sie als Mittelständler folgt daraus vor allem eines: Ihre Bank will Ihre Unterlagen nicht – sie schuldet deren Anforderung. § 18 KWG verpflichtet das Institut, sich die wirtschaftlichen Verhältnisse offenlegen zu lassen und laufend zu überwachen. Wer die Offenlegung verweigert oder verschleppt, zwingt sein Institut in eine Regelverletzung – und das Institut löst diesen Konflikt zu seinen Gunsten, nicht zu Ihren.
Der Kreditrisiko-Standardansatz stellt auf externe Ratings anerkannter Agenturen ab; der auf internen Ratings basierende Ansatz erlaubt der Bank die eigene Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit.Art. 111 ff. CRR · Art. 142 ff. CRR
Für Forderungen an kleine und mittlere Unternehmen sieht die CRR einen Faktor vor, der die Kapitalanforderung absenkt: Die risikogewichteten Beträge werden bis 2,5 Mio. EUR mit 0,7619 und darüber mit 0,85 multipliziert – ein politisch gewollter Effekt, der unmittelbar in die Kondition durchschlägt.Art. 501 CRR · Art. 123 CRR (Mengengeschäft)
Die Ergebnisse interner Modelle dürfen 72,5 % des Standardansatzes nicht unterschreiten; der Wert wird stufenweise eingeführt, von 50 % im Jahr 2025 bis zum vollen Satz ab 2030. Nach unserer Einschätzung wird der Abstand zwischen guter und schlechter Bonität dadurch eher grösser als kleiner.Art. 92 Abs. 3 CRR · Art. 465 CRR i. d. F. der CRR III
Das Verfahren unterscheidet sich je nach Institut im Detail, folgt aber fast überall derselben Logik. Wer sie kennt, kann jeden Schritt vorbereiten.
Die Bank verlangt Jahresabschlüsse, unterjährige Zahlen (BWA mit Summen- und Saldenliste), Planungsrechnungen und Angaben zu Sicherheiten. Dazu ist sie nach § 18 KWG verpflichtet.
Der Abschluss wird nach Bankenlogik umgegliedert und bereinigt. Daraus entstehen die Kennzahlen zu Vermögen, Ertrag, Verschuldung und Liquidität – die Hard Facts.
Im Gespräch mit der Geschäftsleitung und anhand von Unterlagen bewertet der Betreuer die Soft Facts: Führung, Nachfolge, Planung, Controlling, Markt, Risiken und Informationsverhalten.
Kontoführung, Überziehungen, Rücklastschriften und Zahlungsrückstände fliessen weitgehend automatisch ein. Warnsignale führen zu Abschlägen.
Das Verfahren verdichtet alle Teile zu einer Note, die einer Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet ist. Der Analyst kann sie begründet übersteuern; die Gründe sind zu dokumentieren. Wie weit das zu Ihren Gunsten geschieht, hängt stark von Ihrer Transparenz ab.Art. 172 Abs. 3 CRR
Note, Kapitaldienstfähigkeit und Sicherheiten bestimmen, ob und zu welchen Bedingungen finanziert wird: Zins, Sicherheiten, Laufzeit, Auflagen und Entscheidungsebene im Haus.
Das Rating wird mindestens jährlich mit dem neuen Abschluss und bei wesentlichen Veränderungen neu erstellt. Die Kontodaten werden fortlaufend ausgewertet.
Diese drei Ebenen werden in der Praxis regelmässig verwechselt. Sie folgen unterschiedlichen Regeln, haben unterschiedliche Adressaten und werden mit unterschiedlichen Mitteln beeinflusst.
Jede Bankengruppe betreibt eigene Verfahren. In der Sparkassen-Finanzgruppe werden sie zentral entwickelt und über die Sparkassen-Rating- und Risikosysteme bereitgestellt; im genossenschaftlichen Verbund stehen die Verfahren des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Privatbanken wie Commerzbank und Deutsche Bank sowie die Landesbanken unterhalten jeweils eigene Systeme. Alle Verfahren sind nach Segmenten differenziert – Firmenkunden, Gewerbekunden, Freiberufler, Existenzgründer, Immobiliengeschäft – mit jeweils eigener Merkmalsgewichtung. Die Folge: Dasselbe Unternehmen erhält bei drei Instituten drei verschiedene Noten. Wer bei einer Bank abgelehnt wird, ist nicht bei allen abgelehnt.
§ 25a KWG · MaRisk BTO 1.4 (Risikoklassifizierungsverfahren) · Art. 142 ff. CRRCreditreform, CRIF, Dun & Bradstreet und für bestimmte Konstellationen die SCHUFA steuern nicht Ihr Bankrating, wohl aber Ihren Lieferantenkredit, die Limite Ihrer Warenkreditversicherer und die Zahlungsziele, die man Ihnen einräumt. Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit Urteil vom 7. Dezember 2023 entschieden, dass die Erstellung eines Wahrscheinlichkeitswerts über die Zahlungsfähigkeit eine automatisierte Entscheidung darstellen kann, wenn Dritte massgeblich darauf gestützt entscheiden. Daraus folgt ein konkreter, oft übersehener Hebel: Auskunft, Berichtigung, Löschung. Fehlerhafte Auskunfteidaten sind ein häufiger und vergleichsweise schnell behebbarer Bonitätsschaden.
EuGH, Urteil vom 07.12.2023, Rs. C-634/21 (SCHUFA Holding – Scoring) · Art. 22 Abs. 1, Art. 15, Art. 16 DSGVO · § 31 BDSGRatingagenturen unterliegen einem eigenen Zulassungs- und Aufsichtsregime und können aufsichtsrechtlich als anerkannte Bewertungsstelle fungieren. Für den typischen Mittelständler steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Kreditvolumen. Wer Ihnen ein externes Rating verkaufen will, ohne diesen Punkt anzusprechen, verkauft Ihnen etwas, das Sie nicht brauchen.
VO (EG) Nr. 1060/2009 i. d. F. der VO (EU) Nr. 462/2013 · Art. 135 CRR| Merkmal | Internes Bankrating | Externe Ratingagentur |
|---|---|---|
| Wer beauftragt | Die Bank selbst, für jeden Kreditnehmer | In der Regel das Unternehmen selbst |
| Zweck | Kreditentscheidung, Preis, Eigenkapitalunterlegung der Bank | Bonitätsaussage für Investoren, Anleihegläubiger, Geschäftspartner |
| Regelwerk | CRR, KWG, MaRisk; Verfahren von der Bankenaufsicht geprüft | Registrierung und Aufsicht nach VO (EG) Nr. 1060/2009 |
| Gewichtung | Im Verfahren festgelegt und statistisch kalibriert; Hard Facts typischerweise rund 60 %, Gewichtung je nach Institut und Segment unterschiedlich | Von den Analysten im Einzelfall festgelegt; qualitative Bereiche wie Geschäftsmodell und Management haben eigenes Gewicht |
| Ergebnis | Institutsspezifische Notenskala, Ausfallwahrscheinlichkeit, nicht veröffentlicht | Skala von AAA bis D, häufig veröffentlicht |
| Kosten | Keine gesonderten Kosten, wirkt über die Kondition | Honorar, in der Regel vom Unternehmen getragen |
| Bedeutung im Mittelstand | Hoch: entscheidet über Kredit und Zins | Meist gering; sinnvoll vor allem bei Kapitalmarktfinanzierung |
Die Bank übernimmt Ihren Jahresabschluss nicht ungeprüft. Sie überführt ihn in eine Strukturbilanz: Bereinigung um nicht betriebsnotwendiges Vermögen, Umgliederung von Gesellschafterdarlehen, Behandlung ausstehender Einlagen, Korrektur stiller Lasten und Reserven, Neutralisierung von Sondereffekten. Ihre Note beruht nicht auf der Bilanz, die Sie einreichen, sondern auf der, die die Bank daraus baut.
Eigenkapitalquote, wirtschaftliches Eigenkapital, Anlagendeckung, Fristenkongruenz. Gesellschafterdarlehen werden nur dann als eigenkapitalähnlich anerkannt, wenn ein qualifizierter Rangrücktritt vorliegt – eine Erklärung, die nichts kostet und regelmässig unterbleibt.§§ 242 ff., 264 ff. HGB · § 39 Abs. 2 InsO
EBIT- und EBITDA-Marge, Gesamtkapital- und Eigenkapitalrendite, Materialaufwands- und Personalaufwandsquote – jeweils im Branchenvergleich, nicht absolut. Eine Marge ist nur im Verhältnis zur Vergleichsgruppe aussagekräftig.
Dynamischer Verschuldungsgrad als Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA, Zinsdeckungsgrad – und als zentrale Grösse die Kapitaldienstfähigkeit, der ein eigener Abschnitt gewidmet ist.DRS 21 (Kapitalflussrechnung)
Debitoren- und Kreditorenlaufzeit, Vorratsumschlag, Cash Conversion Cycle. Hier liegt in vielen Betrieben mehr ungenutzte Liquidität als in jeder Kreditverhandlung zu holen wäre.
Der Punkt, den die meisten Unternehmer nicht verstehen: Die Hard Facts bilden die Vergangenheit ab und sind kurzfristig nicht veränderbar. Ein schwaches Bilanzjahr ist ein Faktum. Die Soft Facts hingegen bewerten Zukunftsfähigkeit und Steuerungsqualität – und sie sind innerhalb weniger Wochen substantiell verbesserbar. Der gesamte kurzfristige Handlungsspielraum liegt hier.
Fachliche und kaufmännische Qualifikation, Branchenerfahrung, Dauer der Geschäftsbeziehung, Klarheit der Verantwortungsverteilung, Existenz einer zweiten Führungsebene. Zentral und regelmässig vernachlässigt: die Nachfolgeregelung und die Vorsorge für den Ausfall des Inhabers. Ein Unternehmen, dessen Fortbestand am Gesundheitszustand einer einzigen Person hängt – ohne Vertretungsregelung, ohne Vollmachten, ohne dokumentierte Prozesse – ist aus Sicht des Kreditgebers ein Klumpenrisiko in Person.
Existenz und Qualität einer integrierten Erfolgs-, Bilanz- und Liquiditätsplanung; Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse; Aussagekraft der betriebswirtschaftlichen Auswertung; unterjährige Bestandsbewertung; Kalkulation und Nachkalkulation. Eine BWA, die Bestandsveränderungen und zeitliche Abgrenzungen ignoriert, ist für die Bank kein Steuerungsinstrument, sondern ein Indiz für fehlende Steuerung.
Termintreue bei Jahresabschluss und unterjährigen Zahlen, Vollständigkeit der Unterlagen, Erläuterung von Sondereffekten, Reaktionszeit auf Rückfragen, proaktive Information bei Planabweichungen. Der Massstab sind die handelsrechtlichen Fristen. Wer seinen Jahresabschluss verspätet offenlegt, dokumentiert öffentlich seine Organisationsschwäche – und die Bank liest das mit.
§ 264 Abs. 1 HGB (Aufstellungsfrist) · § 325 HGB (Offenlegung) · § 335 HGB (Ordnungsgeldverfahren)Kundenstruktur und Abhängigkeit von Grosskunden, Lieferantenabhängigkeit und Beschaffungsrisiken, Auftragsbestand und Auftragsreichweite, Preissetzungsmacht, Konjunktur- und Zyklusabhängigkeit. Ein Umsatzanteil eines einzigen Kunden jenseits einer kritischen Schwelle wird als Risikokonzentration bewertet – unabhängig davon, wie gut die Beziehung ist.
Produkt- und Leistungsqualität, Innovationsfähigkeit, Zustand und Alter des Anlagevermögens, Investitionsstau, Digitalisierungsgrad, Personalstruktur und Fachkräftesicherung. Ein sichtbarer Investitionsstau wirkt doppelt: Er senkt die künftige Ertragskraft und bindet gleichzeitig künftige Liquidität.
Aufgrund der EBA-Leitlinien für die Kreditvergabe, flankiert durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Taxonomie-Verordnung, wandert ESG derzeit aus der Kategorie „weicher Zusatzaspekt" in einen eigenständigen Bewertungsblock. Mittelständler sind mittelbar betroffen, weil ihre Bank und ihre grossen Kunden berichtspflichtig sind und die Datenanforderung weiterreichen.
EBA/GL/2020/06 · RL (EU) 2022/2464 (CSRD) i. V. m. ESRS · VO (EU) 2020/852 (Taxonomie)Auslastung der Kontokorrentlinie, Häufigkeit und Dauer von Überziehungen, Rücklastschriften, Scheck- und Lastschriftrückgaben, Zahlungsverhalten gegenüber Sozialversicherungsträgern und Finanzamt, Kontoumsatzentwicklung im Verhältnis zum Umsatz. Diese Daten liegen Ihrer Bank täglich vor und fliessen in weiten Teilen automatisiert ein – ohne dass Sie eine einzige Unterlage einreichen. Es ist das einzige Modul, das permanent und ungefragt bewertet wird.
Banken fragen, ob Sachwerte und Betriebsunterbrechung ausreichend versichert sind, ob Haftungs- und Produkthaftungsrisiken gedeckt sind, ob für nicht versicherte Risiken Rückstellungen bestehen, wie Forderungsausfälle begrenzt werden und ob Pensionszusagen rückgedeckt sind. Ein einziger nicht abgesicherter Schaden kann die Kapitaldienstfähigkeit beseitigen – deshalb gehört eine geordnete Risikobewältigung zu den Soft Facts.
Rating und Kapitaldienstfähigkeit sind zwei getrennte Prüfungsgegenstände mit unterschiedlicher Funktion – das wird fast durchgängig verwechselt. Das Rating beantwortet die Frage nach dem Preis: Es bestimmt über die Ausfallwahrscheinlichkeit die Standardrisikokosten, die Eigenkapitalunterlegung und damit die Kondition. Die Kapitaldienstfähigkeit beantwortet die vorgelagerte Frage nach dem Ob: Sie ist die Bedingung, unter der überhaupt ausgezahlt wird.
Ein Unternehmen mit gutem Rating, dessen Kapitaldienstfähigkeit für das beantragte Volumen nicht darstellbar ist, erhält den Kredit nicht – es erhält allenfalls ein kleineres Volumen oder eine gestreckte Struktur. Umgekehrt heilt eine auskömmliche Kapitaldienstfähigkeit ein schwaches Rating nicht, verbessert aber die Verhandlungsposition erheblich, weil sie das zentrale Gegenargument gegen die Bedenken des Analysten liefert. Zugleich ist sie ein gewichtiges Modul innerhalb der quantitativen Ratinganalyse. Sie ist damit Bestandteil der Note und eigenständige Vergabevoraussetzung zugleich – eine Doppelstellung, die keine andere Kennzahl besitzt.
Kapitaldienstfähigkeit bedeutet: die Fähigkeit, Zins und Tilgung aus sämtlichen Finanzierungsverhältnissen dauerhaft aus dem betrieblichen Innenfinanzierungsvolumen zu erbringen – ohne Veräusserung von Vermögenssubstanz, ohne neue Kredite, ohne Verwertung von Sicherheiten.
Die aufsichtsrechtliche Verankerung ist eindeutig – und enthält den für Sie wichtigsten Satz des gesamten Regelwerks: Die Kreditwürdigkeitsprüfung hat auf die Rückzahlungsfähigkeit aus dem operativen Cashflow abzustellen; Sicherheiten sind sekundäre Rückzahlungsquelle und dürfen eine unzureichende Kapitaldienstfähigkeit nicht ersetzen (EBA/GL/2020/06, Abschnitt 5.2). Wer gegenüber der Bank mit dem Wert seiner Immobilie argumentiert statt mit seinem Cashflow, argumentiert auf der falschen Ebene – und signalisiert zugleich, dass er die Logik der Kreditvergabe nicht durchdrungen hat.
Zinsaufwand zuzüglich vertraglicher Tilgung aller Finanzverbindlichkeiten – und zwar in wirtschaftlicher Betrachtung: einschliesslich Leasingraten in ihrem Zins- und Tilgungsanteil, Mietkaufraten, Factoringgebühren mit Finanzierungscharakter und bedienter Gesellschafterdarlehen. Wer nur seine Bankdarlehen rechnet, unterschätzt seine Belastung systematisch – und wird im Gespräch korrigiert, mit entsprechendem Glaubwürdigkeitsverlust im Soft-Fact-Modul.
Jahresüberschuss vor Zinsaufwand, zuzüglich Abschreibungen und Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen, bereinigt um ausserordentliche und periodenfremde Posten, abzüglich Ertragsteuern, abzüglich der zur Substanzerhaltung erforderlichen Ersatzinvestitionen, abzüglich der Veränderung des Working Capital – und bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften abzüglich der Privatentnahmen einschliesslich der auf den Gewinn entfallenden Einkommensteuer des Inhabers.Methodisch sauber über die Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Dynamischer Verschuldungsgrad als Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA, gelesen als theoretische Entschuldungsdauer in Jahren; Zinsdeckungsgrad als Verhältnis des EBIT zum Zinsaufwand; bei Projekt- und Objektfinanzierungen zusätzlich der Loan Life Coverage Ratio über die Restlaufzeit.
Die dauerhafte Unfähigkeit, den Kapitaldienst aus dem Cashflow zu erbringen, ist genau der wirtschaftliche Sachverhalt, den die CRR als Unwahrscheinlichkeit der vollständigen Erfüllung erfasst – mit der Folge der Einstufung als ausgefallen. Zivilrechtlich korrespondiert das Kündigungsrecht bei wesentlicher Verschlechterung der Vermögensverhältnisse.Art. 178 Abs. 1 lit. a CRR · § 490 Abs. 1 BGB
Die Fehler sind stereotyp. Sie kosten Ratingpunkte, Zinsmarge und Kreditzusagen – und fast alle sind ohne Geldeinsatz behebbar.
Der Jahresabschluss kommt im Oktober des Folgejahres, unterjährige Zahlen kommen auf Nachfrage, die Planung kommt gar nicht. Für die Bank ist das keine Nachlässigkeit, sondern Information: Wer seine Zahlen nicht kennt, steuert nicht. Zahlreiche Verfahren sehen bei Nichtvorlage einen automatischen Abschlag vor – Ihre Note verschlechtert sich, ohne dass sich an Ihrem Unternehmen etwas geändert hätte.
Ein Ergebniseinbruch durch einen einmaligen Sondereffekt – Maschinenschaden, Rechtsstreit, Umstellungsaufwand – ist erklärbar und wird bei Erläuterung neutralisiert. Ohne Erläuterung unterstellt der Analyst die konservative Interpretation, nämlich strukturelle Ertragsschwäche. Sie bestrafen sich selbst durch Schweigen.
Wer eine Planabweichung erst offenbart, wenn die Linie ausgeschöpft ist, zerstört sein Vertrauenskapital vollständig – und Vertrauen ist im Modul „Transparenz und Informationsverhalten" unmittelbar bewertungsrelevant. Die aktive Information über eine schlechte Entwicklung wird besser bewertet als die passive Aufdeckung einer guten.
Sie kostet nicht nur Überziehungszinsen. Sie ist ein maschinell erfasstes Warnsignal ersten Ranges im Modul Kontoführung – und sie läuft, anders als eine Bilanz, jeden einzelnen Tag mit.
Unklare Gesellschafterverrechnungskonten, Entnahmen ohne Systematik, private Aufwendungen im Betrieb. Das trifft Hard Facts und Soft Facts gleichzeitig – und ist der Punkt, an dem der Analyst beginnt, auch dem Rest zu misstrauen.
Gesellschafterdarlehen ohne qualifizierten Rangrücktritt gelten als Fremdkapital, obwohl sie mit Rangrücktritt das wirtschaftliche Eigenkapital und damit die Eigenkapitalquote erhöhen würden. Hier verschenken Sie Ratingpunkte durch das blosse Unterlassen einer Erklärung.
Der Unternehmer erscheint als Bittsteller oder als Verkäufer seiner Produkte. Der Analyst braucht weder Bitten noch Produktbegeisterung, sondern Steuerungsnachweise. Wer mit Planung, Soll-Ist-Vergleich und Kapitaldienstfähigkeitsrechnung erscheint, verhandelt auf Augenhöhe; wer mit Zuversicht erscheint, verhandelt nicht.
Ratingverbesserung ist ein Prozess über Bilanzstichtage. Wer drei Wochen vor der Prolongation beginnt, kann nur noch Soft Facts und Aufbereitung beeinflussen – erheblich, aber eben nicht alles. Der richtige Zeitpunkt liegt vor dem Stichtag, nicht vor dem Termin.
Die Ratingnote ist kein Zeugnis. Sie ist ein Preisschild und ein Zugangsschlüssel.
Der Kreditzins setzt sich zusammen aus Refinanzierungskosten, Standardrisikokosten, Eigenkapitalkosten, Betriebskosten und Marge. Verbessert sich Ihr Rating, sinken zwei dieser fünf Bestandteile – die Standardrisikokosten unmittelbar, die Eigenkapitalkosten mittelbar über die geringere Unterlegungspflicht.
Die Note bestimmt, auf welcher Ebene im Haus entschieden wird: ob Ihr Betreuer allein votieren darf oder ob Marktfolge und Kreditausschuss einzubinden sind. Das entscheidet über Bearbeitungsdauer und Spielraum.
Ein schwächeres Rating muss über die Verlustquote kompensiert werden – durch mehr Sicherheiten. Was Sie an Note verlieren, zahlen Sie mit gebundenem Vermögen.
Laufzeit, Tilgungsstruktur und die Frage, ob und welche Finanzkennzahlen als Nebenabreden vereinbart werden. Covenants sind kein Formalismus – ihre Verletzung löst Nachverhandlungs- oder Kündigungsrechte aus.
Förderkredite folgen regelmässig dem Hausbankprinzip; die durchleitende Bank legt ihr eigenes Rating an. Die Note entscheidet mit darüber, ob eine Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank in Betracht kommt.
Eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse berechtigt zur ausserordentlichen Kündigung; die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken enthalten entsprechende Rechte. Zugleich verlangt die Rechtsprechung, dass die Kündigung nicht zur Unzeit und nicht rechtsmissbräuchlich erfolgt.§ 490 Abs. 1 BGB · ständige Rspr.
Ziel ist nicht ein Gutachten für die Ablage, sondern eine belastbare Verhandlungsgrundlage für Ihr nächstes Bankgespräch.
Überführung Ihres Jahresabschlusses in eine Strukturbilanz nach Bankenlogik, Kennzahlenanalyse im Branchenvergleich, Ermittlung der Kapitaldienstfähigkeit mehrjährig und mit Stressszenario. Ergebnis: die Grössen, die Ihre Bank ohnehin errechnet – nur kennen Sie sie vorher.
Durchgang entlang der Module, die Institute tatsächlich abfragen: Führung und Nachfolge, Planung und Controlling, Transparenz, Marktstellung, Leistungswirtschaft, Nachhaltigkeit und Kontoführung. Festgestellt wird, was fehlt, was vorhanden aber nicht darstellbar ist, und was vorhanden und darstellbar ist.
Durchrechnung einzelner Massnahmen auf ihre Wirkung: Was bringt der qualifizierte Rangrücktritt, was die Umschuldung der Kontokorrentinanspruchnahme in ein Darlehen, was die Verkürzung der Debitorenlaufzeit, was eine belastbare Planung. Priorisierung nach Wirkung je Aufwand.
Getrennt nach sofort wirksamen Aufbereitungs- und Transparenzmassnahmen und mittelfristig wirksamen Struktur- und Bilanzmassnahmen, mit Verantwortlichkeiten und Terminen – ausgerichtet auf den nächsten Bilanzstichtag und den nächsten Prolongationstermin.
Aufbereitung der Unterlagen zu einem Dossier, das der Analyst ohne Rückfragen verarbeiten kann, Vorbereitung der Argumentation entlang der zu erwartenden Einwände und auf Wunsch Begleitung des Gesprächs.
Sie kennen die Grössen, die Ihre Bank errechnet, bevor das Gespräch beginnt – und wissen, wo Ihre Schwachstellen liegen.
Mit Planung, Soll-Ist-Vergleich und Kapitaldienstfähigkeitsrechnung verhandeln Sie über Ursachen statt über das Ergebnis.
Was vorhanden, aber nicht dargestellt ist, wird sichtbar. Kostenlose Gestaltungen wie der qualifizierte Rangrücktritt werden genutzt.
Ein vollständiges, erläutertes Dossier erspart dem Analysten Nachfragen und Ihnen Wartezeit.
Die integrierte Liquiditätsplanung für die Bank ist zugleich Ihr Instrument zur Krisenfrüherkennung.
Keine Provisionen von Banken oder Vermittlern. Erstberatung 390 EUR netto, weitergehende Leistungen nach Aufwand gesondert. Eine bestimmte Note oder Kreditzusage können und wollen wir nicht versprechen.
Wer im Umfeld von Kredit und Bilanz berät, muss seine Grenzen kennen und benennen. Wir tun das ausdrücklich.
Wir stellen betriebswirtschaftliche Befunde fest und ordnen sie dem einschlägigen Regelwerk zu. Die rechtliche Würdigung des Einzelfalls, die Prüfung von Kündigungs- und Sicherheitenfragen sowie die Vertragsgestaltung bleiben Ihren Rechtsberatern vorbehalten.§§ 2, 3 RDG
Wir erstellen keine Jahresabschlüsse und keine Steuererklärungen und beraten nicht in Steuersachen. Wir arbeiten auf der Grundlage der von Ihrem steuerlichen Berater erstellten Unterlagen und stimmen uns auf Wunsch mit ihm ab.§ 5 StBerG
Wir vermitteln keine Darlehen, keine Anlagen und keine Immobiliardarlehen und erhalten keine Provisionen von Kreditinstituten oder Vermittlern. Unsere Vergütung kommt ausschliesslich vom Mandanten – das ist die Voraussetzung dafür, dass wir in Ihrem Interesse beraten.§ 34c Abs. 1 GewO · § 34f GewO · § 34i GewO
Eine Rating-Simulation ist eine Näherung an ein institutsspezifisches, nicht offengelegtes Verfahren. Sie ersetzt die Note Ihrer Bank nicht. Wir sagen weder eine bestimmte Note noch eine bestimmte Kreditentscheidung zu; die Entscheidung trifft allein das Institut.
Aufbau eines Ratings, Hard Facts und Soft Facts, die typische Gewichtung mit rund 60 % Hard Facts, je nach Bank oder Agentur unterschiedlich, und warum ungenutzte Soft Facts Punkte kosten.
Typische Fehler beim Rating, ihre Folgen für Kreditentscheid, Zins und Sicherheiten und eine Checkliste vor dem Bankgespräch.
Die Bank fordert Jahresabschluss, unterjährige Zahlen und Planung an, überführt den Abschluss in eine Strukturbilanz und berechnet daraus Kennzahlen. Danach bewertet sie die Soft Facts, meist im Gespräch mit der Geschäftsleitung, wertet Kontodaten und Warnsignale aus und verdichtet alles zu einer Ratingnote. Der Analyst kann die Note begründet übersteuern. Die Note wird mindestens jährlich und bei wesentlichen Änderungen überprüft.
Typischerweise entfallen rund 60 % der Note auf Hard Facts; die Gewichtung ist je nach Bank oder Agentur unterschiedlich, denn jede Bank und jede Ratingagentur gewichtet nach ihrem eigenen Verfahren. Je kleiner das Unternehmen, desto höher ist in der Regel das Gewicht der Soft Facts.
Hard Facts sind die messbaren, quantitativen Grössen: Eigenkapitalquote, Ertragslage, Verschuldung, Cashflow, Kapitaldienstfähigkeit, Liquidität und Working Capital. Grundlage sind Jahresabschluss, BWA und Summen- und Saldenliste als Ist-Daten sowie Plan-Erfolgsrechnung, Planbilanz und Liquiditätsplanung als Zukunftsdaten.
Soft Facts sind qualitative Faktoren: Qualität von Führung und Nachfolgeregelung, Planung und Controlling, Transparenz und Informationsverhalten gegenüber der Bank, Markt- und Wettbewerbsposition, Leistungswirtschaft, Nachhaltigkeit, Risiken und Versicherungsschutz sowie das Kontoführungsverhalten.
Das Bankrating erstellt die Bank selbst mit ihrem internen, aufsichtsrechtlich geprüften Verfahren; es dient ihrer Kreditentscheidung und Preisfindung und wird nicht veröffentlicht. Ein Agenturrating beauftragt und bezahlt in der Regel das Unternehmen selbst; Analysten gewichten die Faktoren im Einzelfall, und das Ergebnis richtet sich an Investoren, Geschäftspartner oder den Kapitalmarkt. Für die meisten Mittelständler ist das Bankrating das entscheidende.
Die Hard Facts eines abgeschlossenen Geschäftsjahres sind nicht mehr veränderbar. Soft Facts, die Aufbereitung der Unterlagen, die Erläuterung von Sondereffekten und formale Gestaltungen wie ein qualifizierter Rangrücktritt lassen sich dagegen oft innerhalb weniger Wochen verbessern. Strukturelle Verbesserungen wirken über den nächsten Bilanzstichtag.
In der Regel die Jahresabschlüsse der letzten Geschäftsjahre, die aktuelle BWA mit Summen- und Saldenliste, vorhandene Planungsrechnungen, Kredit- und Sicherheitenverträge sowie eine Übersicht der Bankverbindungen. Vor der Übermittlung schliessen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Der Einstieg ist die Erstberatung Rating für 390 EUR netto. Die Erstberatung findet online per Videokonferenz statt und umfasst höchstens 90 Minuten. Weitergehende Leistungen bieten wir nach Aufwand gesondert an. Den Aufwand bestimmen Umfang, Rechtsform, Zahl der Bankverbindungen und Datenlage.
Nein. Eine Rating-Simulation ist eine Näherung an ein institutsspezifisches, nicht offengelegtes Verfahren. Wir sagen weder eine bestimmte Note noch eine Kreditentscheidung zu; die Entscheidung trifft allein das Kreditinstitut.
Die IMS New Technologies AG mit Sitz in Herisau. Wir arbeiten unabhängig von Banken und Vermittlern und erhalten keine Provisionen.
Die Erstberatung Rating kostet 390 EUR netto pauschal. Sie buchen und bezahlen online, danach melden wir uns zur Terminabstimmung, und Sie sprechen mit uns in der Videokonferenz. Die Erstberatung findet online per Videokonferenz statt und umfasst höchstens 90 Minuten. Weitergehende Leistungen bieten wir nach Aufwand gesondert an.
Die Erstberatung findet online per Videokonferenz statt und umfasst höchstens 90 Minuten. Weitergehende Leistungen bieten wir nach Aufwand gesondert an.
Wir besprechen Ihre Ausgangslage und den Anlass, etwa Prolongation, Investition, Bankenwechsel oder Nachfolge, und klären, welche Unterlagen und Schritte für Ihr Rating sinnvoll sind.
Vorkasse: Sie buchen und bezahlen online über Stripe, die Beratung beginnt nach Zahlungseingang. Preis netto zuzüglich der gesetzlich geschuldeten Steuer. Auf Wunsch erhalten Sie stattdessen eine Vorkasse-Rechnung, Anfrage an info@rating-check.com. Nur für Geschäftskunden.
Online über den Button „Erstberatung buchen“, Zahlung vorab.
Nach der Zahlung melden wir uns bei Ihnen zur Terminabstimmung.
Die Erstberatung findet online per Videokonferenz statt, höchstens 90 Minuten.
Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage: Rechtsform, Branche, Grössenordnung, Zahl der Bankverbindungen und den Anlass – Prolongation, Investition, Bankenwechsel oder Nachfolge. Sie erhalten kurzfristig einen Vorschlag für Umfang und Ablauf. Einstieg ist die Erstberatung Rating für 390 EUR netto; weitergehende Leistungen nach Aufwand gesondert.
info@rating-check.comUnsere Leistungen richten sich ausschliesslich an Geschäftskunden. Vor Übermittlung von Jahresabschlüssen, Planungsrechnungen oder Bankunterlagen schliessen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung; die Kontaktaufnahme selbst erfolgt ausschliesslich per E-Mail.
Sie haben eine Frage oder einen Hinweis zu dieser Seite? Schreiben Sie uns. Ihre Nachricht geht per E-Mail an info@rating-check.com. Kommentare werden nicht automatisch veröffentlicht.
Angaben gemäss § 5 DDG und § 18 MStV sowie Art. 3 Abs. 1 lit. s UWG (CH).
IMS New Technologies AG
Industriestrasse 28
CH-9100 Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
Vertreten durch den einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsrat Michael Hermann Lorenz.
E-Mail: info@rating-check.com
Die Kontaktaufnahme erfolgt ausschliesslich per E-Mail.
Eingetragen im Handelsregister des Kantons Appenzell Ausserrhoden.
Unternehmens-Identifikationsnummer: CHE-103.877.046
MWST-Nr. der Anbieterin IMS New Technologies AG: CHE-103.877.046 MWST. Bei Leistungen an Unternehmen im EU-Ausland gilt das Empfängerortprinzip; die Steuerschuld geht regelmässig auf den Leistungsempfänger über (Reverse-Charge, § 3a Abs. 2 UStG i. V. m. § 13b UStG). Für die Bezugsteuer in der Schweiz gelten Art. 8 Abs. 1 und Art. 45 MWSTG.
Die über diese Domain angebotenen Leistungen sind betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen. Es werden keine Rechtsdienstleistungen im Sinne der §§ 2, 3 RDG, keine Hilfeleistung in Steuersachen im Sinne des § 5 StBerG und keine erlaubnispflichtigen Vermittlungs- oder Beratungstätigkeiten nach §§ 34c, 34f, 34i GewO erbracht. Die IMS ist keine Ratingagentur im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009; sie vergibt keine Ratings und veröffentlicht keine Ratingnoten.
Die Leistungen werden ausschliesslich an Geschäftskunden erbracht. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir weder verpflichtet noch bereit.
Diese Erklärung informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch dieser Website. Es gelten die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und, soweit einschlägig, das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG, SR 235.1) parallel.
IMS New Technologies AG, Industriestrasse 28, CH-9100 Herisau, Schweiz (Kontaktdaten siehe Impressum). Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO.
Ein Vertreter in der Union wird nicht benannt. Die Verarbeitung erfolgt nur gelegentlich, schliesst keine umfangreiche Verarbeitung besonderer Datenkategorien ein und ist voraussichtlich nicht mit einem Risiko für die Rechte und Freiheiten betroffener Personen verbunden; die Ausnahme nach Art. 27 Abs. 2 lit. a DSGVO greift.
Beim Aufruf werden durch den Hosting-Provider technisch notwendige Zugriffsdaten (IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, abgerufene Ressource, Referrer, Browser- und Systemangaben) verarbeitet. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren und störungsfreien Betrieb nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bzw. Art. 31 DSG.
Die Schriftarten sind lokal auf dem Webserver dieser Seite eingebunden. Beim Aufruf werden dafür keine Daten an Google oder andere Dritte übermittelt.
Derzeit setzen wir auf dieser Website keine Analyse- oder Marketing-Cookies ein. Die Erstberatung bezahlen Sie über Stripe (Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland). Sie werden dafür auf eine Bezahlseite von Stripe weitergeleitet; beim Bezahlen über Stripe gelten dessen Datenschutzhinweise (stripe.com/de/privacy). Kartendaten erhalten wir nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Bei Kontaktaufnahme per E-Mail verarbeiten wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage und zur Anbahnung einer Geschäftsbeziehung. Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO bzw. Art. 31 DSG.
Zweck. Wenn Sie uns über das Formular „Fragen und Kommentare“ schreiben, verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht, freiwillig Ihren Namen sowie die Seite, von der Sie schreiben, und den Zeitpunkt, um Ihre Frage oder Ihren Kommentar zu beantworten. Kommentare werden nicht veröffentlicht. Für das Formular setzen wir keine Cookies und binden keine Dienste Dritter ein.
Rechtsgrundlage. Betrifft Ihre Nachricht ein Angebot oder einen Auftrag, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; im Übrigen unser berechtigtes Interesse, Ihre Nachricht zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Für Personen in der Schweiz bearbeiten wir die Angaben nach Art. 6 DSG nur für diesen Zweck und informieren Sie hiermit nach Art. 19 DSG.
Spamschutz. Zum Schutz vor missbräuchlichen Massenanfragen nutzen wir ein verstecktes Feld und eine Mindestzeit zwischen Aufruf und Absenden. Ausserdem bilden wir aus Ihrer IP-Adresse mit einem geheimen Schlüssel einen Prüfwert (Hash) und speichern ihn mit dem Zeitpunkt, um mehr als fünf Nachrichten pro Stunde abzuweisen. Die IP-Adresse selbst speichern wir nicht. Der Prüfwert ist pseudonymisiert und damit weiterhin ein personenbezogenes Datum. Er wird beim nächsten Aufruf des Formulars nach Ablauf einer Stunde gelöscht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Speicherdauer. Der Inhalt Ihrer Nachricht wird nicht auf dem Webserver gespeichert, sondern per E-Mail an unser Postfach info@rating-check.com übermittelt. Wir löschen die E-Mail sechs Monate nach abschliessender Bearbeitung. Führt Ihre Anfrage zu einem Auftrag, bewahren wir die Korrespondenz nach den gesetzlichen Fristen für Geschäftsbriefe auf (in Deutschland sechs Jahre nach § 257 HGB und § 147 AO; in der Schweiz nach Art. 958f OR, soweit sie Buchungsbeleg ist).
Empfänger. Ihre Angaben erhält nur die IMS New Technologies AG. Webseite und E-Mail-Postfach betreibt unser Hoster ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Deutschland, als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO, Art. 9 DSG). Die Übertragung vom Browser erfolgt über eine gesicherte Verbindung (HTTPS). Eine Übermittlung in Länder ausserhalb der EU und der Schweiz findet nicht statt.
Pflichtangaben. E-Mail-Adresse und Nachricht benötigen wir, um antworten zu können. Der Name ist freiwillig.
Ihre Rechte. Siehe Ziffer 10; Sie können der Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO widersprechen.
Im Rahmen eines Beratungsmandats verarbeiten wir Unternehmensdaten sowie personenbezogene Daten der Inhaber, Geschäftsleiter und gegebenenfalls weiterer Beteiligter, soweit sie in Jahresabschlüssen, Planungsrechnungen, Gesellschaftsverträgen oder Bankunterlagen enthalten sind. Die Verarbeitung erfolgt zur Durchführung des Beratungsvertrages nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bzw. Art. 31 DSG. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur auf Ihre ausdrückliche Weisung, insbesondere bei der Abstimmung mit Ihrem steuerlichen oder rechtlichen Berater oder bei der Vorlage von Unterlagen bei einem Kreditinstitut.
Wir holen ohne ausdrücklichen Auftrag keine Auskünfte bei Auskunfteien ein. Erfolgt eine Abfrage auf Ihre Veranlassung, informieren wir Sie vorab über die abfragende Stelle und den Umfang.
Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald der Zweck entfällt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (insbesondere Art. 958f OR, § 257 HGB, § 147 AO).
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) sowie nach dem DSG entsprechende Rechte. Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO) bzw. beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB).
AGB der IMS New Technologies AG für Beratungsleistungen über rating-check.com.
(1) Diese AGB gelten für alle Leistungen, die die IMS New Technologies AG (nachfolgend IMS) über die Domain rating-check.com an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen erbringt.
(2) IMS erbringt Leistungen ausschliesslich an Geschäftskunden. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Inanspruchnahme ausgeschlossen. Mit der Beauftragung bestätigt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, soweit IMS ihrer Geltung schriftlich zustimmt.
(1) IMS erbringt betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Begleitung von Kreditgesprächen, insbesondere Ratingdiagnose, Analyse der qualitativen Bewertungsfaktoren, Ermittlung und Darstellung der Kapitaldienstfähigkeit, Massnahmenplanung und Aufbereitung der Unterlagen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem Einzelvertrag.
(2) IMS erbringt keine Rechtsdienstleistung im Sinne der §§ 2, 3 RDG, keine geschäftsmässige Hilfeleistung in Steuersachen im Sinne des § 5 StBerG, keine Abschlussprüfung im Sinne des § 316 HGB und keine erlaubnispflichtige Vermittlungs- oder Beratungstätigkeit nach §§ 34c, 34f, 34i GewO.
(3) IMS erhält keine Vergütung, Provision oder sonstige Zuwendung von Kreditinstituten, Vermittlern oder Produktanbietern. Die Vergütung wird ausschliesslich vom Kunden geschuldet.
(4) IMS schuldet eine sorgfältige Beratungsleistung, nicht den Eintritt eines bestimmten Ergebnisses. Insbesondere wird weder eine bestimmte Ratingnote noch eine bestimmte Kreditentscheidung, Kondition oder Kreditzusage geschuldet oder zugesagt; die Entscheidung trifft allein das Kreditinstitut nach dessen eigenen, nicht offengelegten Verfahren.
(1) Die Kontaktaufnahme des Kunden per E-Mail stellt kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung zur Angebotsabgabe durch IMS.
(2) Für weitergehende Leistungen nach der Erstberatung unterbreitet IMS ein schriftliches Angebot nach Aufwand. Der Vertrag kommt mit dessen Annahme durch den Kunden in Textform zustande.
(3) Die Erstberatung Rating wird über rating-check.com zum Pauschalpreis von 390 EUR netto gebucht und vor Beratungsbeginn vollständig bezahlt; mit Zahlungseingang kommt der Vertrag über die Erstberatung zustande. Die Erstberatung findet online per Videokonferenz statt und umfasst höchstens 90 Minuten. Weitergehende Leistungen bieten wir nach Aufwand gesondert an.
(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Ausgewiesene Preise sind netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Für Leistungen an Unternehmer in Deutschland gilt regelmässig das Reverse-Charge-Verfahren nach § 3a Abs. 2 UStG in Verbindung mit § 13b UStG; die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über. Für Leistungen an Empfänger in der Schweiz gilt die Bezugsteuer nach Art. 45 MWSTG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 MWSTG.
(2) Reise- und Übernachtungskosten sowie Auslagen werden nach Aufwand berechnet, soweit im Angebot nicht anders vereinbart.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen des Schweizer Obligationenrechts, insbesondere der Verzugszins nach Art. 102 und Art. 104 OR.
Da die Leistungen ausschliesslich an Geschäftskunden erbracht werden, besteht kein Verbraucherwiderrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB. Die verbraucherschutzrechtlichen Vorschriften finden keine Anwendung.
(1) Der Kunde stellt die zur Beratung erforderlichen Unterlagen vollständig und zutreffend bereit, insbesondere Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kredit- und Sicherheitenverträge sowie vorhandene Planungsrechnungen, und benennt eine auskunftsfähige Ansprechperson.
(2) IMS darf auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Unterlagen vertrauen und ist zu deren Überprüfung nicht verpflichtet. Werden Unterlagen nicht, unvollständig oder unzutreffend bereitgestellt, wird dies in der Auswertung ausgewiesen; die Aussagekraft der Ergebnisse ist insoweit eingeschränkt.
(3) Verzögerungen oder Mehraufwände infolge fehlender oder verspäteter Mitwirkung gehen zu Lasten des Kunden.
(1) Die Arbeitsergebnisse werden ausschliesslich für den Kunden und den vereinbarten Zweck erstellt.
(2) Die Weitergabe an Kreditinstitute, Investoren oder sonstige Dritte zum Zweck der Vorlage im Rahmen einer Finanzierung ist gestattet, sofern sie vollständig und unverändert erfolgt. Eine auszugsweise oder sinnentstellende Verwendung ist unzulässig. Aus der Vorlage bei Dritten entstehen diesen keine Ansprüche gegen IMS.
(1) IMS haftet nach den Bestimmungen des Schweizer Obligationenrechts (Art. 97 ff. OR). Für rechtswidrige Absicht und grobe Fahrlässigkeit wird die Haftung nicht wegbedungen (Art. 100 Abs. 1 OR).
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; für Hilfspersonen gilt Art. 101 OR.
(3) IMS unterhält eine Berufs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Angaben zu Versicherer und Deckung erhalten Sie auf Anfrage.
(4) IMS haftet nicht für die Entscheidungen von Kreditinstituten, für die von diesen angewandten Bewertungsverfahren und für Konditionen. Ebenso wenig haftet IMS für den vor Beauftragung bestehenden Zustand der Buchführung, der Dokumentation oder der Finanzierungsstruktur des Kunden.
(1) IMS behandelt alle im Rahmen des Mandats erlangten Informationen streng vertraulich und verwendet sie ausschliesslich zur Vertragserfüllung; die Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort (vgl. Art. 6 UWG, CH; §§ 1, 4 GeschGehG, DE).
(2) Eine Weitergabe an Mitarbeitende und hinzugezogene Dritte erfolgt nur im erforderlichen Umfang und unter entsprechender Verpflichtung zur Vertraulichkeit.
(1) Dieser Vertrag unterliegt ausschliesslich Schweizer materiellem Recht unter Ausschluss der kollisionsrechtlichen Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden, Schweiz. IMS ist berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu belangen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.